Erster Hochzeitstag
Die Hochrechnung, ein Jahr nach der Hochzeit.
Betrachtungen zum Hochzeitstag:
An meine Frau!
Im vergangenen Jahr habe ich 365 mal versucht mit Dir zu schlafen, 36 mal ist es mir gelungen, das heisst fast alle 10 Tage einmal. Für die restlichen Tage hattest Du folgende Entschuldigungen:
Wir wecken das Kind: 7 mal
Es ist zu spät: 40 mal
Es ist zu heiß: 15 mal
Es ist zu kalt: 5 mal
Ich bin zu müde: 22 mal
Es ist noch zu früh: 23 mal
Du stelltest Dich schlafend: 49 mal
Das Fenster steht offen, die Nachbarn könnten uns hören: 8 mal
Ich habe Rückenschmerzen: 16 mal
Ich habe Zahnschmerzen: 2 mal
Ich habe Magenverstimmung: 1 mal
Ich habe keine Lust: 10 mal
Ich bin nicht in Stimmung: 20 mal
Ich habe Kopfschmerzen: 5 mal
Unser Kind weint: 17 mal
Ich habe zu lange Fernsehen gesehen: 7 mal
Ich habe morgen große Wäsche: 5 mal
Morgen kommt Besuch: 2 mal
Ich habe Nachtcreme aufgetragen: 1 mal
Ich lese Zeitung: 25 mal
Es sind Gäste im Nebenzimmer: 7 mal
Du bist betrunken: 11 mal
Ich muss auf's Klo: 19 mal
Macht zusammen: 329 mal
Glaubst Du, den Rekord in diesem Jahr noch verbessern zu können?
Dein Dich liebender Mann!
P.S.: Bei den 36, für mich gelungenen Versuchen, kautest Du 6 mal Kaugummi, 5 mal schautest Du dabei aus dem Fenster, 6 mal mußte ich Dich wecken, um Dir zu sagen das ich fertig bin, 18 mal sagtest Du mir, ich solle Schluß machen und einmal dachte ich, ich hätte Dir wehgetan, weil Du Dich bewegt hast.
Schwester:
So, jetzt nehmen wir unsere Tabletten - und dann werden wir schön schlafen!
Patient: Warum nehmen denn WIR die Tabletten?
Schwester: Das sagte ich doch eben - damit wir schön schlafen!
Patient: Ja, ist denn das erlaubt?
Schwester: Was soll den daran nicht erlaubt sein?
Patient: Ja, dass Sie jetzt ins Bett gehen!
Schwester:Ich gehe doch jetzt nicht ins Bett! Ich habe Nachtdienst!
Patient: Um Gottes Willen, dann können Sie doch keine Tablette nehmen.
Schwester: Wie kommen Sie denn darauf, dass ich eine Tablette nehmen will?
Patient: Nein, nicht eine Ganze, aber Sie wollten doch die Hälfte von meiner, und dann wollten wir schön schlafen.
Schwester: Sagen Sie, ist Ihnen nicht gut? Haben Sie Fieber?
Patient: Mir ist gut! Aber Sie sind doch hier reingekommen und haben gesagt, dass wir jetzt unsere Tablette nehmen wollen. Ich hätte Ihnen ja auch die Hälfte der Tablette abgegeben. Aber Sie haben ja Nachtdienst.
Schwester:Das haben Sie vollkommen falsch verstanden.
Patient: Haben Sie denn keinen Nachtdienst?
Schwester: Natürlich habe ich Nachtdienst. Deshalb bringe ich ja die Tablette.
Patient: Bringen Sie das nicht ein bisschen durcheinander?
Schwester:Ich bringe überhaupt nichts durcheinander. Wir nehmen jetzt die Tablette und dann machen wir das Licht aus.
Patient: Nein, bitte nicht, Schwester, erstens haben Sie Nachtdienst und zweitens kann jemand reinkommen.
Schwester: Ich glaube, wir müssen doch mal das Fieber messen.
Patient: Ja, Sie zuerst.
Schwester: Wieso ich?
Patient: Ja, also zuerst messen Sie Fieber und dann ich.
Schwester: Warum denn ich?
Patient: Weil ich weiß, dass ich keins habe.
Schwester: Dann wollen wir mal den Puls fühlen.
Patient: Gegenseitig?
Schwester: Wenn Sie nicht vernünftig werden, müssen wir den Professor rufen.
Patient: Ich rufe nicht mit.
Schwester: Nehmen Sie jetzt die Tablette oder nicht?
Patient: Wollen Sie denn nichts mehr abhaben?
Schwester:Ich will, dass Sie jetzt die Tablette nehmen, dass Sie nichts mehr fragen, dass Sie sich schön ausstrecken, sich gut zudecken und dann lange und tief schlafen. So, und nun wünsche ich Ihnen eine recht Gute Nacht.
Patient: Danke, Schwester, das ich wirklich sehr lieb von Ihnen.
Schwester: Ist doch selbstverständlich - wo wir doch morgen operiert werden.