Streit der Organe
-
Ein Körper hatte Langeweile, da stritten sich die Körperteile, wer wohl der Boss von ihnen sei?
,,Ich bin der Boss." Sprach das Gehirn. ,,Ich sitz ganz hoch hinter der Stirn. Ich muss viel denken, muss euch leiten. Ich bin der Boss wer will's bestreiten?"
Die Beine sagten halb im Spaße: ,,Gib nicht so an du weiche Masse. Durch uns der Mensch sich fortbewegt. Ein Mädchenbein den Mann erregt. Durch uns wirkt der Mensch erst groß.
Wir sind Boss, ist doch was los."
Die Augen funkelten und sprühten. „Wer wird euch vor Gefahr behüten? Wenn wir nicht alle wachsam wären? Uns sollte man zum Boss erklären.“
Das Herz, die Nieren und die Lunge, die Ohren, Nase und die Zunge, ein Jeder legte schlüssig dar: ,,Ich bin der Boss das ist doch klar."
Und auch der Penis reckt sich groß
und sagt ganz keck:,,Ich bin der
Boss."
Die Menschheit kann mich nicht
vermissen,
denn ich bin nicht nur da zum
Pissen."
Bevor man die Debatte schloss, da furzt der Arsch: „Ich bin der Boss."
Hei wie die Konkurrenten lachten und bitterböse Späße machten. Das Arschloch war drauf's recht
verdrossen
und hat sich also gleich
verschlossen.
Und dachte konsequent bei sich: ,,Die Zeit arbeitet für mich. Wenn ich mich weigere zu scheißen, werde ich die Macht wohl an mich reißen.“
Schlaff wurden Penis, Arme, Beine. Die Galle produzierte Steine. Das Herz das stockte schon bedenklich.
Auch das Gehirn fühlte sich kränklich.
Das Arschloch war nicht zu
erweichen. Lies nur ab und zu ein Fürzchen streichen. Und schließlich sahen alle ein, der Boss kann nur das Arschloch sein.
Und die Moral von der Geschicht: Mit Fleiß und Arbeit schaffst du's nicht. Um Boss zu werden genügt allein, ein Arschloch von Format zu sein.
"In Dublin, Irland lebt Brian. Ein Mann im Ruhestand mit einer kleinen Rente, der aber jeden Abend etwas ganz Besonderes macht. Er verbringt die Abende nämlich damit, Curry für obdachlose Menschen zu kochen. Und jeden Abend füllt er so 50 Pötte.
Brian kocht freiwillig für "A Lending Hand.", einer gemeinnützigen Organisation, die den obdachlosen Menschen auf den Straßen Dublins Essen und Schlafsäcke bringt.
Brian sagt über seine Arbeit: "Ich bin überglücklich, dass ich kochen kann und von einem Meisterkoch in Indien unterrichtet wurde. Es spendet mir Trost, in der Lage zu sein, den hungrigen und obdachlosen Menschen Essen bringen zu können."
Und man darf davon ausgehen, dass es Menschen wie Brian sind, die diese große, alte Welt zu einem lebenswerteren Ort machen." ❤
Quelle: A Lending Hand.