Lese in mehreren Artikeln, man dürfe die „AfD" nicht die Themen setzen lassen, insbesondere bei der Migrationspolitik", und gerade die bürgerlichen Parteien sollten „nicht die Agenda der,AfD' übernehmen".
Ich halte diese Aussagen für nicht richtig, denn das tut ja so, als gebe es bei Migration, Zuwanderung, Asyl et cetera eigentlich gar kein Problem, sondern nur die „AfD" mache es zu einem und rede es den Leuten ein. Mein Eindruck ist, dass so bei vielen erst recht der Eindruck entsteht, man halte sie für zu blöd, um selbst Probleme zu erkennen.
Ich bin überzeugt, dass der richtige Weg ist, sehr wohl zu thematisieren, was zu thematisieren ist - selbstverständlich auch Migration, Zuwanderung, Asyl etc., mit allen Herausforderungen. Dies aber differenziert zu tun, die Probleme zu benennen (siehe die antisemitischen Hamas-Volltrottel), aber nicht zu verallgemeinern und Sündenböcke zu suchen. Nicht „no borders!" zu fordern und Einreise ohne Kontrolle zuzulassen, sich aber auch nicht in Abschiebeforderungen zu überbieten.
Mit anderen Worten: Selbstverständlich muss man diese Themen behandeln. Mit Verstand. Und sie eben nicht Extremisten überlassen.