Enkel: "Opa, wetten wir um fünf Euro, dass ich einen Regenwurm mit einem Hammer in den Boden schlagen kann?"
Opa: "Glaub' ich nicht, die Wette gilt."
Der Enkel verschwindet im Garten, gräbt einen Regenwurm aus, läuft damit ins Haus, kommt mit einem Hammer in der Hand zurück und schlägt damit den Regenwurm senkrecht in die Erde.
Opa ist schwer beeindruckt: "Du hast gewonnen, ich habe aber im Moment kein Geld; das bekommst Du morgen. Aber sag' mir mal, wie hast Du das denn gemacht?"
Antwort des Enkel: "Tja Opa, Haarspray ist das Geheimnis."
Am nächsten Tag gibt Opa dem Enkel zehn Euro.
Der Enkel: “Opa, Du schuldest mir doch nur fuenf Euro von der Wette die ich gewonnen habe.”
Opa: "Ist schon gut so. Die anderen fuenf Euro sind von Oma, für den guten Tip!"
Gerade eben vor dem Supermarkt.
Ein junger Mann nestelt an seinem Fahrrad herum, ich stelle mich daneben.
Ich: » Oh Mann, das sieht ja kompliziert aus. «
Er: » Geht so. «
Ich: » Als Fahrradfahrer sollte man immer das richtige Werkzeug dabei haben.«
Er: » Niemand mag Klugscheißer. «
Ich: » Das sagen alle dummen Menschen.«
Er: » Selber dumm. «
Ich: » Ganz sicher. Ich hätte zum Beispiel auch keine Ahnung, wie man so ein Fahrrad repariert. «
Er: » Ich repariere nichts. «
Ich: » Was machen Sie dann? «
Er: » Wonach sieht's denn aus? «
Ich: » Nach Reparieren, das hat das Fahrrad sicher nötig. «
Er: » Ich repariere nichts, das Schloss klemmt. «
Ich: » Ah, okay. Und die Kette ist ja ziemlich fett, die kriegt man wohl nicht so einfach durch. «
Er: » Nee. «
Ich: » Und das Schloss lässt sich nicht öffnen? «
Er: » Nein, sonst wäre ich ja schon längst weg! «
Ich: » Wie gesagt: Man braucht gutes Werkzeug, das hat mein Opa schon gesagt. «
Er flucht, ich hole eine Tüte Gummibären aus meinen Rucksack.
Ich: » Ein bisschen Stärkung? «
Er: » Nein, Danke. «
Ich: » Dann nicht. Brauchen Sie denn Hilfe bei dem Schloss? «
Er: » Nein, ich kriege das schon hin!«
Ich: » Gutes Werkzeug. Habe ich wohl schon mal gesagt. Mit so einer Fummelei wird das auf Dauer nichts. «
Er: » Hauen Sie einfach ab! «
Ich: » Kein Grund, so unfreundlich zu sein! Ich wollte nur helfen. «
Er: » Kann ich drauf verzichten! «
Ich: » Ja, merke ich auch. Trotzdem würde ich mir gern mal das Schloss ansehen.«
Er: » Warum!? «
Ich: » Weil ich den Schlüssel dafür habe und wissen will, ob er noch passt. «
So schnell, wie der junge Mann laufen konnte, brauchte der gar kein Fahrrad. Und schon gar nicht meines. Einige Dinge kann man mit Freundlichkeit auch viel besser erledigen. Und mein Schloss und meine Kette haben den ersten Belastungstest bestanden
Ein Mann geht in ein Restaurant. Hinter ihm läuft eine Katze mit auffällig großen, spitzen Zähnen, im Schlepptau zwei pummelige Hunde.
Der Mann bestellt sich einen Cheeseburger mit Pommes und ein Bier und fragt die Katze: „Was möchtest Du?“
Die Katze antwortet: „Ich nehme genau das Gleiche, bitte.“
Die Kellnerin ist perplex, bringt aber kurz danach das Bestellte und sagt: „Das macht dann 22,60 €, bitte.“
Der Mann greift in seine Hosentasche und legt, ohne hinzusehen, die exakte Summe auf den Tisch.
So geht es einige Tage lang. Immer wieder bestellen sie zwei Cheeseburger mit Pommes und zwei Bier und der Mann zieht, ohne hinzusehen, die richtige Summe aus der Hosentasche.
Eines Tages kommen sie wieder in das Restaurant. Die Kellnerin fragt: „Das Übliche?“, doch diesmal antwortet der Mann: „Nein, heute wollen wir mal etwas Abwechslung. Ich nehme ein Steak mit Backkartoffel und dazu ein Glas Rotwein.“
Die Katze meldet sich: „Ich hätte gern genau das Gleiche, bitte.“
Die Kellnerin bringt die Bestellung und sagt: „Dann wären das heute 52,80€.“
Abermals greift der Mann blindlings in die Hosentasche und holt exakt 52,80€ heraus.
Nun platzt die Kellnerin schließlich vor Neugier und fragt, wie er das nur schafft.
Er antwortet: „Na ja, vor ein paar Wochen habe ich den Dachboden meines Opas entrümpelt und dabei eine alte Öllampe gefunden. Unglaublich, aber wahr – es war tatsächlich ein Flaschengeist darin, der herauskam, als ich die Lampe putzte. Er sagte, ich hätte zwei Wünsche frei, mehr nicht. Also wünschte ich mir, dass ich, wann immer ich etwas zu bezahlen habe, nur in die Tasche greifen muss, und das Geld wäre dort.“
Die Kellnerin ist begeistert: „Eine tolle Idee! Jeder andere hätte sich gewünscht, mit einem Mal stinkreich zu sein.
Aber so können Sie Ihr Leben doch viel unbeschwerter genießen. Niemand kann Ihnen etwas klauen und doch haben Sie immer all das Geld, das Sie brauchen.“
Er sagt: „Vollkommen richtig.
Egal, ob ich eine Tüte Mehl oder ein Auto brauche, ich habe immer genau so viel Geld, wie nötig.“
Nach einem kurzen Moment des
Schweigens fragt die Kellnerin: „Und was ist mit der Katze und den Hunden hier?“
Der Mann seufzt und sagt: „Mein zweiter Wunsch war eine scharfe Mieze mit dicken Möpsen, die immer das möchte, was ich will.“