Eine alte Frau sitzt in ihrem Schaukelstuhl auf der Veranda als plötzlich eine gute Fee erscheint.
„Du hast drei Wünsche frei“, sagt die Fee zur alten Frau.
„Hm“, grübelt die alte Frau, „als erstes wünsche ich mir, dass ich reich bin“.
Die Fee schwingt ihren Zauberstab und schon sitzt die alte Frau in einem
Schaukelstuhl aus purem Gold.
„Als nächstes wünsche ich mir, jung und schön zu sein“.
Die Fee betätigt wieder ihren Zauberstab und die ehemals alte Frau ist jung und schön.
„Gut“, meint jetzt die junge Schönheit, als ihr alter Kater ihr zwischen den Beinen herumschleicht, „jetzt wünsche ich mir, dass mein lieber Moritz zu einem schönen jungen Mann wird“.
Die Fee schwingt ein letztes Mal ihren Zauberstab und verschwindet. Vor der Frau steht der schönste Mann, den sie jemals erblickt hat.
Sie bekommt weiche Knie, als der schöne Jüngling seinen Kopf in ihre Richtung beugt, glaubt sie doch, er würde sie jetzt küssen.
Doch stattdessen flüstert er ihr ins Ohr:
„Ich habe gewusst, dass es Dir irgendwann einmal leid tun würde, mich kastriert zu haben...“