Ein Wunder gegen jede Wahrscheinlichkeit: Jeanna Gieses Sieg über die Tollwut
Im Jahr 2004 schrieb die 15-jährige Jeanna Giese aus Wisconsin Medizingeschichte – als erster Mensch, der eine Tollwutinfektion ohne Impfung überlebte.
Ein einziger Biss einer Fledermaus – und Jeanna stand vor einer Diagnose, die bis dahin als sicheres Todesurteil galt: Tollwut gilt als nahezu 100 % tödlich, sobald Symptome auftreten.
Doch was dann geschah, war außergewöhnlich. Mit unglaublichem Mut und einem experimentellen Behandlungsansatz – dem sogenannten Milwaukee-Protokoll – entschieden sich die Ärzte zu einem radikalen Schritt: Jeanna wurde in ein künstliches Koma versetzt, um ihr Gehirn zu schützen und ihrem Immunsystem Zeit zum Kampf zu geben.
Nach 76 Tagen im Krankenhaus, gefolgt von einer langen, intensiven Reha, gelang das Undenkbare: Jeanna überlebte. Nicht nur das – sie fand ins Leben zurück, schloss ein Studium ab, wurde Mutter von drei Kindern und wurde weltweit zum Symbol für Hoffnung, Stärke und medizinischen Fortschritt.
???? Ihre Geschichte zeigt: Wo Leben ist, ist auch Hoffnung. Auch wenn die Chancen noch so gering erscheinen.
Eltern bei den Spielen ihrer Kinder – für viele gilt das als Herzstück guter Elternschaft. Doch für manche ist "dabei sein“ alles andere als einfach.
Torbjörn Svensson zum Beispiel. Er lebt mit dem seltenen Usher-Syndrom, einer Erkrankung, die ihm sowohl das Gehör als auch das Augenlicht genommen hat.
Doch das hält ihn nicht davon ab, für seinen Sohn da zu sein – auf die wohl "klassischste Papa-Art“, die es gibt: Er besucht seine Fußballspiele.
Aber wie bitte kann jemand, der weder sehen noch hören kann, seinem Kind beim Fußballspielen zusehen?
Die Antwort ist berührend: Durch taktile Gebärdensprache.
Ein Dolmetscher sitzt neben ihm und überträgt das Geschehen auf dem Feld über Berührungen und Druckbewegungen in seine Handflächen – so fühlt Svensson gewissermaßen mit, was auf dem Spielfeld passiert.
Im Gegensatz zur üblichen Gebärdensprache, die mit den Augen gelesen wird, ist diese Form fühlbar – und ermöglicht Svensson etwas, das viele für unmöglich halten würden:
Mitten im Spiel zu sein, obwohl er nichts sieht und nichts hört.
Ein stiller Beweis dafür, dass Liebe keine Sinne braucht – nur Präsenz und Herz.
Seit ein paar Monaten habe ich eine zugelaufene Katze, die einfach beschlossen hat, dass sie jetzt bei mir wohnt. -
Ich habe ihr einen Namen gegeben, ein bisschen Futter hingestellt und dachte, passt schon. Sie war immer relativ chillig, hat viel geschlafen, bisschen zugenommen aber ich dachte mir: Same, Girl. Ist halt Stress heutzutage. -
Heute Morgen wach ich auf, will ins Bad ... und hör ein leises Fiepen aus meinem Kleiderschrank. Ich mache die Tür auf ... und da liegt sie. Mit fünf winzigen Babykatzen. Mitten zwischen meinen Hoodies. Guckt mich an wie „Das ist jetzt unser Zuhause, ja?" -
Ich war so schockiert. Ich wollte einfach nur eine Mitbewohnerin, jetzt habe ich eine alleinerziehende Mutter mit fünf Kindern in meiner Sockenschublade.
Weiß nicht, ob ich weinen oder Milch kaufen soll.
Manche Bilder sieht man nicht – aber sie existieren.
Tausende Kinder in Gaza leben derzeit unter Bedingungen, die man sich kaum vorstellen kann. Viele von ihnen sind allein, verletzt oder unterversorgt – nicht, weil sie etwas getan hätten, sondern weil sie am falschen Ort geboren wurden.
Die medizinische Versorgung ist zusammengebrochen, Nahrung ist knapp, und selbst sauberes Wasser ist oft ein Luxus. Hilfsorganisationen sprechen von dramatischen Zuständen – und jedes Kind, das leidet, ist eines zu viel.
Es geht hier nicht um Zahlen – es geht um kleine Menschen mit Namen, Träumen und Lieblingsfarben.
Und um die schlichte Wahrheit, dass jedes Kind das Recht auf Schutz, Nahrung und Geborgenheit hat – egal, auf welcher Seite einer Grenze es aufwächst.
Ray und Jeni Bonell sind seit Jahrzehnten ein Paar – und Eltern von stolzen 16 Kindern, im Alter von etwa 4 bis 29 Jahren. Was für viele kaum vorstellbar ist, ist für sie gelebter Alltag – mit all seinen Höhen, Tiefen und jeder Menge Leben im Haus.
Ray, von Beruf Installateur, spricht offen über das liebevolle Durcheinander, das ihren Familienalltag bestimmt. Und auch Jeni, die früher eigentlich keine Kinder wollte, sagt heute mit Überzeugung: "Jedes einzelne unserer Kinder ist ein Geschenk – ganz eigen, ganz besonders."
Neun Söhne, sieben Töchter – und doch kein Kind wie das andere. Die Bonells machen klar: Hier geht es nicht um Zahlen, sondern um Persönlichkeiten. Um Individualität trotz großer Zahl. Um Liebe, die sich nicht teilt – sondern mit jedem Kind wächst.
Eine Familie, die zeigt: Was zählt, ist nicht, wie viele du hast, sondern wie du mit ihnen lebst.