Eine Mutter kommt in das Zimmer ihrer Tochter und findet es verlassen vor. Auf dem Bett liegt der folgende Brief:
"...Liebe Mami, Es tut mir leid, dir sagen zu müssen,das ich mit meinem neuen Freund von zu Hause weggegangen bin. Ich habe in ihm die wahre Liebe gefunden.
Du solltest ihn sehen, er ist ja sooo süß mit seinen ganzen Tattoos und den ganzen Piercings und vor allem sein megateil von Motorrad! Aber das ist noch nicht alles Mama, ich bin endlich, endlich schwanger, und Abdul sagt, wir werden noch ein schönes Leben in seinem Wohnwagen mitten im Wald haben.
Er will noch viele Kinder von mir, und das ist auch mein Traum. Und da ich drauf gekommen bin, dass Marihuana eigendlich gut tut, werden wir das Graß auch für unsere Freunde anbauen, wenn denen mal das Koks oder Heroin ausgeht, damit sie nicht so sehr leiden müssen... In der Zwischenzeit hoffe ich, dass die Wissenschaft endlich ein Mittel gegen Aids findet, damit es Abdul bald besser geht, er verdient es sich wirklich.
Du brauchst keine Angst zu haben, ich bin schon 13 und kann sehr gut alleine auf mich aufpassen. Ich hoffe, ich kann dich bald besuchen kommen, damit du deine Enkel kennenlernst. Deine geliebte Tochter."
PS: Alles Blödsinn Mami, ich bin bei den Nachbarn. Ich wollte nur sagen, dass es schlimmere Dinge gibt, als das Zeugnis, das auf dem Nachtschränkchen liegt!! HAB DICH LIEB!
Wer sich über mich ärgert, sollte immer bedenken, welche unsagbar schlimme Kindheit ich hatte.
Ich hatte kein Handy (GAR KEINS, nicht nur nicht das neueste Modell) und kein Internet.
Zur Schule und zurück musste ich mit dem Bus fahren, zu dem ich auch noch erst zu Fuß hingehen musste. Ich wurde nicht tagtäglich mit dem Auto bis direkt vor mein Klassenzimmer gefahren und dort auch wieder abgeholt. Meine Eltern haben es wohl nicht eingesehen, dass 2 Tonnen Auto für den Transport eines Kindes zur Schule in Bewegung gesetzt werden müssen, wenn da eh ein Bus fährt. Oder es lag daran, dass wir in unserer ganzen Armut nur ein Auto hatten, mit dem mein Vater zur Arbeit gefahren ist. Außerdem gab es vor der Schule eh nur einen Busparkplatz und keine 300 Stellplätze für in SUVs auf ihre Kinder wartenden Helikoptermütter. Dies habe ich wohl nur mit viel Glück überlebt.
Zum Spielen stand uns kein zehnfach TÜV-geprüfter Spielplatz zur Verfügung, wo unter der Schaukel eine Gummidämm-
-matte war, damit wir uns auch ja nicht zu Tode stürzten, wenn wir zu blöd zum Schaukeln waren. Wir mussten auf dem Bolzplatz oder auf dem Dorfplatz kicken, wir spielten im Feld zwischen Kühen, Stacheldrähten und Hecken, kletterten auf ungesicherte Bäume und liefen durch den Bach. Und wenn wir dabei auf die Schnauze flogen, dann heilte das meist von selbst, ohne dass man uns in Sagrotan oder sonstwas badete und sofort wegen jedem Fliegen-
-schiss zum Arzt schleppte.
Wir waren so arm, wir konnten uns nicht mal eine Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit leisten.
Geschweige denn einen Doppelnamen wie Jeremy Pascal oder Finn Torben. Einen Namensaufkleber des Nachwuchses auf der Heckscheibe gab es nicht. Unsere Eltern mussten uns in der ganzen Not noch ohne Hilfsmittel mit Namen kennen. Das ging aber auch, denn sie sahen uns ja auch häufig genug, weil es keine Ganztagesbetreuung in der Schule gab und wir nicht nur zum Abendessen und Schlafen zuhause bei ihnen waren. Selbst die Ernährung ihrer Kinder mussten in diesen Notzeiten die Eltern noch selbst übernehmen. Da gab es haufenweise Mütter, die das historische Ritual des Kochens noch beherrschten und auch durchführten!
Dass wir das alles einigermaßen überstan-
-den haben, grenzt schon an ein Wunder. Dass unsere Eltern dafür nicht in den Knast kamen, noch mehr.
Heute ist das alles zum Glück ja gar nicht mehr vorstellbar! Wo kämen wir denn da auch hin???
Aber wer so aufwächst, der muss auch zwangsläufig einen Schaden davontragen. Also habt Nachsicht mit mir. Ich bin ja schon froh, dass ich bei all diesen unsäglichen Missständen nicht gleich gestorben bin!
Aufstehen, duschen, anziehen, Kinder wecken, Kaffee, Kinder lauter wecken, Kinder in Kleidung kämpfen, Kinder befrühstücken, falsche Tasse, Geschrei, Zähne putzen, Tränen, Jacken, Schuhe, Weltkrieg, Kita, will nicht, Schule und dann ist acht und ich kann endlich zur Arbeit gehen.
Elf Leute hingen an einem Seil von einem Hubschrauber. Es waren zehn Männer und eine Frau.
Da das Seil nicht stark genug war, um alle zu halten, beschlossen sie, dass einer loslassen müßte, weil sie sonst alle abstürzen würden.
Sie konnten sich nicht entscheiden, wer das sein sollte, bis schließlich die Frau eine sehr berührende Rede hielt und sagte, sie würde freiwillig loslassen, weil Frauen es gewohnt seien, alles für ihre Kinder und ihren Mann aufzugeben, Männern alles zu schenken und nichts dafür
zurückzubekommen.
Als sie damit fertig war, begannen alle Männer zu klatschen…
Moral:
Unterschätze nie die Macht einer Frau:)
Sende dies einer intelligenten Frau,
damit sie mal wieder was zu lachen hat; und den Männern, von denen du glaubst, dass sie diese Wahrheit verkraften!