Schwester Agnes tritt in das Kloster des Schweigens ein.
Die Oberin Mutter Theresa erklärt ihr: "Dies ist ein Kloster des Schweigens. Du bist willkommen, solange du nicht sprichst, bis ich dich auffordere, etwas zu sagen."
Schwester Agnes ist einverstanden und nickt stumm. Fünf volle Jahre lebt Schwester Agnes schweigend im Kloster.
An ihrem fünften Jahrestag besucht Mutter Theresa sie und sagt: "Schwester Agnes, du bist jetzt fünf Jahre hier. Du darfst zwei Worte sagen."
Darauf meint Schwester Agnes: "Bett hart."
"Es tut mir Leid, das zu hören", sagt Mutter Theresa, "wir werden dir ein weicheres Bett besorgen."
Es vergehen weitere fünf Jahre, bis Mutter Theresa wieder zu Besuch kommt und sagt: "Schwester Agnes, du bist nun zehn Jahre bei uns. Du darfst zwei Worte sagen."
Schwester Agnes klagt: "Essen kalt."
Mutter Theresa verspricht ihr, dass das Essen in Zukunft besser sein wird.
Zu ihrem fünfzehnten Jahrestag im Kloster kommt Mutter Theresa und sagt: "Schwester Agnes, du bist nun schon fünfzehn Jahre bei uns. Du darfst zwei Worte sagen."
"Ich gehe", sagt Schwester Agnes.
Daraufhin nickt Mutter Theresa: "Das ist auch besser so. Seitdem du hier bist, zickst du nur rum ..."
Stell dich dumm und dir geht es gut und wer tanzt hat kein Geld zum trinken!
Beim Frauenabend lästern drei Freundinnen über ihre Partner. "Immer wenn ich meinem Ernst an die Eier fasse", erklärt Steffi, "sind die Dinger ganz kalt."
"Du, bei mir ist das genauso", antwortet Julia verblüfft, "immer, wenn ich Dieter an die Eier fasse, sind die auch eiskalt."
Judith, die dritte in der Runde, bleibt für den Rest des Nachmittags stumm.
Nach einer Woche treffen sich die drei Freundinnen wieder. Judith schluchzt und ist unglücklich.
"Um Himmels Willen", fragt Steffi, "was hast du denn gemacht?"
"Das frage ich mich auch", entgegnet Judith, "ich habe bloß meinem Andi an die Hoden gefasst und gesagt, er habe genauso kalte Eier wie Ernst und Dieter..."