Karl und Claudia, beide verheiratet, aber nicht miteinander, sind auf einer Bergtour in einen schweren Schneesturm geraten. Sie konnten sich gerade noch in eine einsame Berghütte retten. Dorrt bereiten sie sich auf die Übernachtung vor.
Immerhin gibt es eine Kiste voll Decken, einen Schlafsack aber nur ein Bett. Karl weiß natürlich, was sich gehört und sagt:
"Ich nehme den Schlafsack und schlafe auf der Erde, Du kannst das bett nutzen."
Gerade hatte Karl den Reißverschluss seines Schlafsacke geschlossen, da ertönt es aus dem Bett:
"Karl, mir ist kalt!"
Karl kriecht aus dem Schlafsack, nimmt eine Decke und breitet sie über Claudia aus:
Dann mummelt er sich wieder in seinen Schlafsack und beginnt gerade einzuschlafen, da ertönt es wieder:
"Karl, mir ist immer noch kalt!"
Das gleiche Spiel: Karl wutzelt sich aus dem Schlafsack, breitet eine weitere Decke über Claudia aus und legt sich wieder schlafen.
Kaum hat er die Augen geschlossen, da sagt sie:
"Karl mir ist ja immer noch soooo kalt!"
Diesmal bleibt Karl, wo er ist, und antwortet:
"Claudia, ich habe da eine Idee.
Wir sind doch heute Nacht hier oben ganz alleine und niemand würde je erfahren, was geschehen ist! Wir könnten doch einfach so tun, als wären wir miteinander verheiratet!"
Claudia haucht entzückt:
"Oh jaaa, das wäre schön!!!"
Daraufhin brüllt Karl:
"Dann halte das Maul und hole dir deine scheiß Decke gefälligst selber!"
Schon mal von Gertrude Ederle gehört? Sie war nicht nur gut – sie war außergewöhnlich und sprengte alle Erwartungen. Stellen Sie sich das vor: Es ist der 6. August 1926, und die eisigen Gewässer des Ärmelkanals warten darauf, einen weiteren Herausforderer zu verschlingen. Aber Gertrude war nicht irgendeine Schwimmerin. Mit 17 Weltrekorden und drei olympischen Medaillen in ihrer Karriere war sie bereit, das zu schaffen, was viele für eine Frau als unmöglich hielten.
Mit Fett eingerieben, um sich vor Unterkühlung zu schützen, tauchte sie in das 16 Grad kalte Wasser und wusste genau, dass die Chancen gegen sie standen. Die Londoner Buchmacher gaben ihr nur geringe Chancen, aber Gertrude wusste es besser. „Wenn mir jemand sagt, dass ich etwas nicht tun kann, dann tue ich es“, sagte sie einmal.
Mehr als 14 Stunden lang kämpfte sie gegen heftige Winde, hohe Wellen und unaufhörlichen Regen, wobei sie sich im Rhythmus von „Let Me Call You Sweetheart“ bewegte. Als die Nacht hereinbrach, erreichte sie die Küste von Kingsdown, England, und brach den bisherigen Rekord um fast zwei Stunden.
Es dauerte 24 Jahre, bis ein Mann Gertrudes unglaublichen Rekord brach. Sie war nicht nur gut – sie war legendär.