Ein alleinerziehender Vater, Luca Trapanese, adoptierte ein Mädchen mit Down-Syndrom, nachdem sie von 20 Familien abgelehnt worden war. Die kleine Alba wurde zuerst von ihrer leiblichen Mutter und dann von ihrem biologischen Vater abgelehnt. Danach fanden sich keine Pflegefamilien, die bereit waren, sie aufzunehmen. Ihr Leben änderte sich jedoch grundlegend, als Luca beschloss, ihr ein Zuhause zu geben.
Luca war bereits seit seiner Jugend in vielen sozialen Projekten in Italien engagiert. Als ihm mitgeteilt wurde, dass niemand Alba adoptieren wollte, entschied er sich dazu. Luca, der seit seinem 14. Lebensjahr ehrenamtlich mit Menschen mit Behinderungen arbeitet, fühlte sich in der Lage, die Herausforderungen der Adoption eines Kindes mit besonderen Bedürfnissen anzunehmen.
„Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich mit Menschen mit Behinderungen gearbeitet und ich wusste, dass ich das Wissen und die Erfahrung habe, um dieser Aufgabe gerecht zu werden. Ich bin überglücklich. Was sie mir bedeutet, kann man nicht in Worte fassen,“ erklärte Luca.
Oskar und Sahra sitzen beim Frühstück. Da hören sie den Nachrichtensprecher im Radio sagen:
"Wir werden heute 8 bis 10 cm Schnee bekommen und möchten Sie daher bitten, Ihren Wagen auf der Straßenseite mit den geraden Hausnummern zu parken, so dass der Schneepflug durchkommt."
Daraufhin geht Sahra vor die Tür und parkt den Wagen um.
Eine Woche später, als sie wieder am
Frühstückstisch sitzen, hören sie die folgende Mitteilung in den Nachrichten:
"Wir erwarten ein neues Schneeunwetter und rechnen mit ca. 15 bis 20 cm Neuschnee. Deswegen bitten wir Sie, den Wagen auf der Straßenseite mit den ungeraden Haus-
nummern zu parken, so dass der Schneepflug durchkommen kann."
Sahra geht wieder brav nach draußen und parkt den Wagen auf der Seite der Straße, die der Nachrichtensprecher erwähnt hatte. Nächste Woche spielte sich das gleiche Szenario noch einmal ab.
Der Nachrichtensprecher teilte mit, dass noch mehr Schnee erwartet wird:
"Wir rechnen heute mit ca. 14 bis 16 cm Schnee und möchten Sie deswegen bitten…"
Da gibt es einen Stromausfall und das Radio schweigt. Sahra ist sehr aufgeregt und sagt mit sorgenvoller Miene zu Oskar:
"Liebling, ich weiß jetzt nicht, was ich machen soll! Auf welcher Seite soll ich denn jetzt unser Auto parken? Du weißt doch, dass der Schneepflug durchkommen muss."
Mit Liebe und Verständnis in der Stimme meint er:
"Mein Schatz, warum lässt du heute den Wagen nicht einfach mal in der Garage stehen?"