Ein frommes, gutes Paar war auf dem Weg zum Standesamt, als ein tragis-
-cher Verkehrsunfall ihre Leben
endete. Als sie nun in den Himmel kamen, fragten sie Petrus, ob er ihre Vermählung arrangieren könne.
Sie hätten sich so auf ihre Hochzeit gefreut, so dass sie sich nichts sehn-
-licher wünschten, als ein Ehepaar zu werden. Petrus dachte einen
Moment nach, willigte dann ein, und sagte dem Paar, sie müssten noch ein bisschen warten.
Es vergingen danach fast ein hundert Jahre, bis Petrus sie wieder rufen ließ. Die beiden wurden in einer
einfachen Zeremonie getraut. Zuerst waren die beiden glücklich, aber mit der Zeit erlosch die Liebe.
Etwa dreißig Jahre später waren sie sich einig, dass sie nicht die Ewigkeit miteinander verbringen wollten.
Sie suchten Petrus auf und sagten: "Wir dachten, wir würden für immer glücklich sein, aber nun glauben wir, wir haben unüberbrückbare Differen-
-zen. Gibt es eine Möglichkeit, uns scheiden zu lassen?"
- "Nehmt ihr mich auf den Arm?"
sagte Petrus.
"Ich brauchte hundert Jahre, um einen Priester nach hier oben zu bringen, damit ihr heiraten könnt. Es wird mir aber nie gelingen, einen Anwalt zu bekommen!"
Beim Frauenabend lästern drei
Freundinnen über ihre Partner.
"Immer wenn ich meinem Ernst an die Eier fasse", erklärt Steffi, "sind die Dinger ganz kalt."
"Du, bei mir ist das genauso", antwo-
-rtet Julia verblüfft, "immer, wenn ich Dieter an die Eier fasse, sind die auch eiskalt."
Judith, die dritte in der Runde, bleibt für den Rest des Nachmittags stumm.
Nach einer Woche treffen sich die drei Freundinnen wieder.
Judith schluchzt und ist unglücklich.
"Um Himmels Willen", fragt Steffi, "was hast du denn gemacht?"
"Das frage ich mich auch", entgegnet Judith, "ich habe bloß meinem Andi an die Hoden gefasst und gesagt, er habe genauso kalte Eier wie Ernst und Dieter..."
Ein Mann von 47 Jahren war sehr bemüht, jung auszusehen.
An seinem Geburtstag entschied er, sich das Gesicht liften zu lassen. Er lässt also die Operation machen und verlässt mit seinem neuen
Gesicht überglücklich die Klinik.
An einem Zeitungskiosk hält er an, kauft eine Zeitung und fragt den
Verkäufer: "Sag mal, mein Freund, nehmen Sie es mir nicht übel aber ich würde Sie gerne etwas fragen: Wie alt schätzen Sie mich ?"
Der Kioskverkäufer antwortet: "Mmm, weiß nicht...so 32 ?"
Der Mann freut sich und sagt:
"In Wirklichkeit bin ich 47."
Später geht der gute Mann zu
McDonalds, bestellt einen Hamburger und fragt den Kassierer dasselbe. Dieser sagt: "Na ja...ich schätze Sie so 29."
Der Mann, jedes Mal ein Stückchen größer geworden, antwortet: "Nein, ich bin 47."
Auf dem Weg nach Haus nimmt er den Bus und setzt sich neben eine alte Frau. Wieder fragt der Mann: "Verzeihen Sie, meine Dame, wie alt schätzen Sie mich?"
Die Alte schaut ihn nachdenklich mit ihrem faltigen Gesicht an und antwortet ihm: "Sehen Sie, mein
Sohn, ich bin bereits 85 Jahre alt und ich kann nicht mehr richtig sehen. Aber als ich jung war, hatte ich eine Methode das Alter der Männer zu erraten. Ich habe meine Hand in seine Hose gesteckt und habe jedem sein genaues Alter gesagt."
Der Mann zögerte ein wenig, da aber sonst niemand im Bus saß, dachte er: "Na ja, ok...schauen wir mal..." und sagt der Alten, sie solle mit ihrer Aufgabe beginnen. Diese steckt die Hand in seine Unterhose und spielt eine Weile... genauer gesagt 10
Minuten mit seinen besten Teilen herum, sagt die Frau: "Sie sind 47 Jahre alt."
Der Mann ruft erstaunt aus: "Aber, das ist ja unglaublich! Sagen sie mir, wie sie das machen?"
Und die Alte antwortet: "Ich stand im McDonalds hinter ihnen!"
"Ey, mach mal schneller, ich hab`s eilig Du fette Sau!"
Ich, der ich gerade die über die
piepsende Glasplatte gezogenen Waren aus dem Discounter in meinen Einkaufswagen räume, halte inne und schaue hoch:
"Meinen Sie mich?"
"Ich sehe vor mir sonst niemanden der fett ist!"
"Frage, ist das ihre Frau da neben ihnen?"
"Ja, und???"
"Nun ja, also, ich meine, wegen ihres liebreizenden Äusseren haben Sie die aber auch nicht geheiratet."
Die Frau meldet sich zu Wort:
"Paffen fie auf waf fie fagen!"
Wääh? Mit einem Anflug von zu
unterdrückendem Lachen hake ich nach: "Tut mir leid, das habe ich jetzt nicht verstanden?"
"Sie sollen aufpassen, was sie sagen, meint meine Frau!"
"Also mit Verlaub, mich fette Sau nennen - aber die Gattin sieht im
Gesicht aus wie eine Ente auf Kokain und hat Fprachfierigkeiten?"
"Bei meiner Frau ist das eine
Krankheit!"
"T`ürlich. Wie nennt man die,
Botoxismus im Endstadium?"
"Auf jeden Fall nicht Fresssucht, Dumpfbacke!"
Auf einmal meldet sich ein älterer Herr hinter dem Entenmann - NACH dem er (wohl bedingt durch meine Aussage über den entengleichen Charme der lifpelnden Dame) einige Schritte vorging um mal einen Blick zu wagen:
"Also ich muss der fetten Sau da vorne recht geben, sieht schon ein wenig nach Ente aus. Und das mit der Dumpfbacke passt jetzt aber auch eher auf ihre Frau, passt das!"
"Halt Du alter Sack die Fresse, du wärst doch froh überhaupt noch was vor die Flinte zu kriegen!"
"Sorry, aber so was wie ihre Frau kriege ich noch allemal vor die Flinte, ohne zu bezahlen".
Zwischenzeitlich sah man der
Kassiererin ein gewisses Amüsement an. Wenn Sie hätte gedurft, Sie hätte die Füße hoch gelegt und sich eine Kippe angezündet.
"WAS IST DENN LOS DA VORNE, MEINE FRESSE!!!!????"
Schallte es von ganz hinten.
"Halten Sie sich da raus", rief der Entenmann zurück - und danach zu mir:
"So, nun komm, fette Sau, mach mal voran jetzt!"
"Also im Gegensatz zum Gesicht ihrer Frau ist mein Bauch wenigstens echt und nur mit natürlichen Zutaten geformt. Daf muffte mal gefagt
ferden!"
"Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr, aufhööööören, bitte...",
schluchzte eine Dame, die an zweiter Position hinter dem Entenmann stand.
"Sie müssen gerade lachen, sehen ja selbst aus wie so ein verunglücktes Nilpferd!!!"
Aber anstatt beleidigt zu sein, lachte die Dame nur noch lauter. Dann hörte man wie aus dem Nichts ein lautes "Michaaaaeeeehhheeel?" von der Nebenkasse. Der Entenmann wurde nach dem Anblick der Absenderin seines Namens gleich 3 R`s auf
einmal: Ruhig, Rot, Räuspernd.
Auch alle anderen Kunden schauten rüber. Zu einer Dame... die nach
meiner Definition zu jenen Frauen gehörte, deren wohlgeformter,
üppiger Körper ein Anlass wäre, auf der Stelle auf die Knie zu sinken um der Evolution zu danken das ich ein Mann bin...
"....also, lieber Michael...", fuhr dieses anmutig weich-dralle Geschöpf fort, "....wenn Dich dicke Menschen so stören, warum eigentlich bekomme ich jedes zweite Wochenende 300 Euro von Dir - weil du mal was Hand-
-festes brauchst? Und weil dir Deine klapperdürre Ehefrau - die Du liebevoll Watschel-Onka nennst - auf die Nüsse geht? Hmm, Michael?"
Ein Moment der absoluten Stille... der Supermarkt glich akustisch einer Beerdigung. Unterbrochen wurde diese andächtige Stille von folgendem Satz: "Du dummef Fwein, ich habf gewufft, du Dreckffau, verpiff dich auf meinem Leben, Arfloff!"
Nun lagen gefühlt 12 Kunden an 2 Kassen inklusive Kassiererinnen kurz vor dem Zusammenbruch vor lauter Lachen - und ich musste
aufpassen mich nicht einzunässen. Michael verließ fluchtartig den Laden, seine Frau watschelte hinterher.
Ich hörte durch das Gelächter noch hindurch, wie die Dame der Neben-
-kasse zu ihrer irritierten Begleiterin sagte: "Ist mein Nachbar, näher kenne ich den nicht, aber echt, der geht mir schon seit Jahren auf die Nerven!"