Ein Mann kommt aufs Polizeirevier.
"Herr Wachtmeister, man hat mir
mein Fahrrad gestohlen", sagt er.
"War es denn noch in Ordnung?",
will der Polizist wissen.
"Nein, nicht ganz", sagt der Mann.
"Schon ziemlich als und klapprig,
aber es konnte noch fahren."
"Hatte es noch eine Klingel?"
"Nein, die war schon ab."
"Und das Licht und die Bremsen -
hat beides funktioniert?", fragt
der Polizist.
"Nein, nicht mehr richtig", sagt
der Mann.
Der Polizist lächelt ihn an.
"Wunderbar, das macht dann
50 Euro Strafe!"
Mitten in der Wüste. Kein Schatten. Kein Wasser. Nur zwei Hunde – festgebunden an ein Fahrrad.
Ein Mann, auf seiner Fahrt durch das endlose Nichts, bremst plötzlich.
Etwas in ihm sagt: "Schau hin."
Und dort – zwei Augenpaare, voller Angst und Hoffnung zugleich.
Jemand hatte sie zurückgelassen, mitten in der gnadenlosen Hitze.
Kein Tropfen Wasser, kein Stück Nahrung – nur ein stilles Flehen um Hilfe.
Der Mann löst sie, ruft nach Rettung, bleibt bei ihnen, bis Hilfe kommt.
Und in diesem Moment, irgendwo zwischen Staub und Sonne, geschieht etwas Wundervolles:
Das Leben bekommt eine zweite Chance.
Heute sind die beiden Hunde sicher, satt und geliebt.
Doch ihr Blick erzählt immer noch von jenem Tag –
dem Tag, an dem ein einziger Mensch nicht vorbeiging.