Eine Brasilianerin, die gefilmt wurde, wie sie sich weigerte, ihren bezahlten Fensterplatz für ein weinendes Baby freizugeben, verklagt nun sowohl die Fluggesellschaft als auch den Passagier, der sie gefilmt hat. Sie behauptet, ihre Privatsphäre sei verletzt worden und sie habe emotionalen Schaden erlitten.
Das Video verbreitete sich rasant im Internet, und die Welle der Kritik führte laut ihr zu schweren persönlichen und beruflichen Konsequenzen, darunter auch zum Verlust ihres Arbeitsplatzes.
Der Fall hat die Diskussion über Passagierrechte, öffentliches Bloßstellen und die Frage neu entfacht, ob das Filmen von Fremden in Stresssituationen rechtliche Konsequenzen haben sollte.
Sollte sie „zum Wohle des Friedens“ nachgeben – oder hatte sie das Recht, das zu verteidigen, wofür sie bezahlt hatte?