Henryk Broder 2016 in welt: „Wir wollen nicht wahrhaben, dass der Islam ein Gewaltproblem hat, das nicht erst am 11.9.2001 die Weltbühne betrat. (..) Wenn Sie meinen, der Islam habe kein Gewaltproblem, dann fasse ich das Problem so zusammen: Im Islam - und das in allen seinen Ausprägungen - gibt es gewaltige Defizite, was Menschenrechte, Demokratie, Gewaltenteilung, Meinungsfreiheit, Rechte der Frauen, religiöser und sexueller Minderheiten angeht, also die Grundlagen einer friedlichen Gesellschaft berührt. Kennen Sie einen einzigen katholischen, protestantischen oder jüdischen Autor, der um sein Leben fürchten müsste, weil er es gewagt hätte, die katholische, die protestantische oder die jüdische Glaubensgemeinschaft zu kritisieren? Ich mache Sie gerne mit Hamed Abdel-Samad bekannt, über dem eine Todesfatwa schwebt und der nur in Begleitung von Leibwächtern reisen kann."
Den Landwirten anschließen könnten sich:
- Leute, die einen Diesel fahren,
- Leute, die auf ihr bestelltes
E-Auto warten,
- Leute, die Strom verbrauchen,
- Leute, die essen müssen,
- Leute die wohnen müssen,
- Leute, die arbeiten gehen,
-Leute, die GEZ zahlen müssen,
- Leute, die Kinder haben,
- Leute, die Grundsteuer zahlen müssen,
- Leute, die heizen müssen
und überhaupt Leute, die atmen.
Ladys und Gentlemans,
Liebe Bordsteinschwalben
und launische Saufeulen,
krummbucklige
Hustensaftschmuggler,
Sitzpisser,
Danebenpinkler,
Nochbeimuttiwohner,
Verwahrloste, verbitterte
Petzen, getragene
Schlüpfer Verkäufer,
Ausgestossene der
Gesellschaft, Menschen
ohne Freunde und vor
allem Freunde des
gepflegten schwarzen
Humors....ich wünsche
euch ein schönes
Wochenende
Knecht Ruprecht
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Von drauß' vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr! Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein sitzen; und droben aus dem Himmelstor sah mit großen Augen das Christkind hervor, und wie ich strolcht' durch den dichten Tann, da rief's mich mit heller Stimme an: „Knecht Ruprecht", rief es, alter Gesell, hebe die Beine und spute dich schnell! Die Kerzen fangen zu brennen an, das Himmelstor ist aufgetan, Alt' und Junge sollen nun von der Jagd des Lebens einmal ruhn; und morgen flieg ich hinab zur Erden, denn es soll wieder Weihnachten werden!" Ich sprach: „O lieber Herre Christ, meine Reise fast zu Ende ist; ich soll nur noch in diese Stadt, wo's eitel gute Kinder hat." -Hast denn das Säcklein auch bei dir?" Ich sprach: „Das Säcklein, das ist hier, denn Apfel, Nuss und Mandelkern essen fromme Kinder gern!"
Hast denn die Rute auch bei dir?" Ich sprach: „Die Rute, die ist hier, doch für die Kinder nur, die schlechten, die trifft sie auf den Teil, den rechten." Christkindlein sprach: So ist es recht: so geh mit Gott, mein trquer Knecht!" Von drauß vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr! Nun sprecht, wie ich's hierinnen find? Sind's gute Kind', sind's böse Kind'?
Theodor Storm