Sie nannten sie Pancake – eine ehemalige Straßenhündin, die man gerettet hatte. Niemand ahnte, dass sie einmal das Herz des ganzen Tierheims werden würde.
Sie folgte jedem, doch ganz besonders einer alten Elefantendame namens Boon Thong – einst ein Reitelefant für Touristen, nun endlich in Frieden, in ihren letzten Jahren.
Als Boon Thong schwächer wurde, wich Pancake nicht von ihrer Seite.
Sie legte sich neben sie – und blieb.
Nicht für Minuten.
Für neun Stunden.
Während die Menschen leise Abschied nahmen, rührte Pancake sich kein Stück.
Sie aß nicht, sie schlief nicht – sie wachte, bis ihre Freundin den letzten Atemzug tat.
Und selbst dann blieb sie noch ein wenig länger – als wollte sie sagen:
Liebe hört nicht auf, wenn das Leben endet.
Eine Hündin, die einst von der Welt vergessen wurde, wurde zu der,
die sich weigerte, jemanden allein zurückzulassen.
Die Lehrerin will die Intelligenz ihrer Schüler testen. Sie fragt: "Stellt euch vor, zwei Vögel sitzen auf einer Stromleitung. Ich hole eine Pistole und schieße zweimal auf sie. Wie viele Vögel sind dann tot?" Meldet sich Fritzchen. "Einer, Frau Lehrerin." Sie ist verwirrt und fragt nach: "Warum nur einer?" Fritzchen: "Weil der zweite schon beim ersten Schuss wegfliegt." Die Lehrerin ist erstaunt. "Toll, Fritzchen. Ich mag die Art, wie du denkst!" Fritzchen lacht. "Jetzt habe ich aber auch eine Frage an Sie, Frau Lehrerin. Stellen Sie sich vor, drei Frauen sitzen in einem Eiscafé. Eine leckt an ihrem Eis,
eine saugt an ihrem Eis und eine beißt von ihrem Eis ab. Welche ist wohl
verheiratet?" Die Lehrerin läuft feuerrot an. "Ich würde sagen, es ist die, die an ihrem Eis saugt." Antwortet Fritzchen: "Nee, es ist die mit dem Ehering. Aber ich mag die Art, wie sie denken."
Wir standen mitten im Stau – seit einer Viertelstunde kein einziges Auto vor oder hinter uns in Bewegung – als plötzlich mein Handy klingelte.
Da wir ohnehin festsaßen, nahm ich ab.
Am anderen Ende meldete sich eine leise, warme Stimme: "Hallo, hier ist Andy."
Er erklärte, dass er ein paar Autos hinter uns stehe und den großen Kopf unseres Hundes Sherman aus dem Fenster hängen gesehen habe. Auf unserem Wagen prangt ein Aufkleber mit Shermans Bild, seinem Namen und unserer Telefonnummer – so hatte er uns gefunden.
Andy erzählte, dass er gerade erst aus einem Pflegeheim entlassen worden war, nach mehreren Rückenoperationen.
Er klang erschöpft, aber vor allem traurig. Wegen seiner gesundheitlichen Probleme hatte er seinen eigenen großen Hund abgeben müssen.
Man hörte ihm an, wie sehr ihn das gebrochen hatte.
Er fragte schüchtern, ob wir uns vielleicht irgendwann treffen könnten – nur um Sherman einmal zu streicheln.
Natürlich sagten wir sofort ja.
Doch als wir wieder im Auto saßen, ließ uns Andys Stimme nicht los.
Also riefen wir ihn zurück und schlugen spontan vor, auf den Parkplatz gleich nebenan zu fahren – Wal-Mart, nur ein paar Meter entfernt – damit er Sherman schon heute "Hallo" sagen könne.
Am Telefon zitterte seine Stimme, als er flüsterte:
"Ja… das würde ich wirklich gerne."
Wenige Minuten später stand er vor uns – langsam, gestützt auf einen Gehstock.
Wir öffneten die Seitentür des Autos und baten ihn, sich zu Sherman zu setzen.
Kaum hatte Andy Platz genommen, kam Sherman heran, legte seinen Kopf sanft auf Andys Bein und drückte sich an ihn.
Andy begann zu weinen – leise, tief, erleichtert.
Er umarmte Sherman, flüsterte ihm etwas ins Fell, und Sherman blieb einfach still sitzen, so als wüsste er genau, was dieser Moment bedeutete.
Tränen liefen auch uns über das Gesicht, als Andy sagte:
"Du bist ein guter Junge, Sherman... ein richtig guter Junge."