Ein Bauer kommt in eine Bar und nimmt neben einer Frau Platz, die gerade eine Flasche Champagner geordert hat.
Er bestellt gleichfalls eine Flasche und sagt zu ihr: „Ich muss mir heute einen edlen Tropfen gönnen, weil ich etwas zu feiern habe.“
Darauf die Frau: „Ich auch.“ Sie stoßen miteinander an, und der Bauer fragt: „Was feiern Sie denn?“
„Seit Jahren haben mein Mann und ich versucht, ein Baby zu bekommen, und heute habe ich festgestellt, dass ich schwanger bin“, antwortet die Dame.
„So ein Zufall“, sagt der Bauer, „die letzten Jahre waren meine Kühe unfruchtbar, aber jetzt sind sie wieder trächtig.“
„Das ist ja toll, wie haben Sie das denn geschafft?“, will die Frau wissen.
„Ich habe einfach den Stier ausgetauscht“, antwortet der Bauer. „So ein Zufall, so habe ich es auch gemacht.“
Ein Mann will ein Bild aufhängen.
Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will?
Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile.
Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich.
Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort.
Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben.
Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich.
- Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn unser Mann an: "Behalten Sie Ihren Hammer".