Celeste Roberges Werk "The Weight of Grief" wirkt, als hätte diese Person nicht nur viel im Kopf, sondern auch eine ganze Last im Bauch. Der Körper besteht aus Stahl und ist mit echten Steinen gefüllt – als sichtbares Bild dafür, wie schwer Gefühle werden können, wenn Trauer sich festsetzt.
Es ist buchstäblich ein steiniger Weg, den man da vor sich sieht, und genau das macht die Idee so stark: Emotionen, die man sonst nicht anfassen kann, bekommen Gewicht, Form und Härte. Und ja – „ein Herz aus Stein“ bekommt hier plötzlich eine ganz neue Bedeutung.
Das Faszinierende ist, dass das Ganze trotz der Schwere nicht einfach düster wirkt, sondern beeindruckend schön. Man schaut hin und spürt sofort: Manche Lasten trägt man nicht nur im Herzen, sondern im ganzen Körper.
Wohlan, werter Wandersmann! Welch prunkvolle Vergnügungsmöglichkeit Sie an diesem regnerischen Tage feilbieten! Mein bescheidener Name sei Timo, und mein Interesse an Ihrem Angebot ist von nicht zu von der Hand zu weisender Größe. Sprechen Sie, Freund, wären Sie bereit, diese beiden Spiele für den japanischen Flimmerkasten um die bescheidene Summe von 55 Talern abzutreten? Sodann käme ich gleich im Morgengrauen des morgigen Tages zu stählernem Ross dahergeritten, um die Kostbarkeiten feierlich in Empfang zu nehmen. In Erwartung Ihrer baldigen Nachricht. Auf bald!
-
Wohlan, werter Herr Timo!
Ich bedanke mich für Ihr Interesse bezüglich meiner Ware aus dem reiche Japans. Mein Name ist Sandro. Als Händler habe ich mir die Aufgabe gemacht, meine Ware stets pfleglich zu behandeln. Ich wäre deswegen bereit, Ihnen die Spiele für besagte Flimmerkiste für 60 Taler abzutreten. Ihr Ross können Sie gerne für den morgigen Tag satteln. Ich erwarte Sie dann zu den morgigen Stunden.
Gehabt Euch wohl, werter Herr Timo.
-
Sie sind ein überzeugender Mann, Herr Sandro. So sei es denn! So teilen Sie mir doch die Destination meiner morgigen Reise mit, auf dass ich um den Schlag der elften Stunde Ihr Anwesen besuchen möge, sofern es Ihnen recht und billig wäre.
Sehr geehrte/r Nachbar/in,
ich wende mich heute an Sie, weil es seit einiger Zeit morgens zu einer Situation kommt, die für mich sehr belastend ist.
Ihr Wecker klingelt regelmäßig bereits ab ca. 04:45 Uhr und oft über einen längeren Zeitraum bis etwa 07:00 Uhr. Leider ist der Weckton in meiner Wohnung deutlich zu hören, sodass ich in dieser Zeit kaum oder gar nicht mehr schlafen kann.
Mir ist bewusst, dass jeder unterschiedliche Tagesabläufe hat, und es ist keinesfalls meine Absicht, Ihnen Vorschriften zu machen. Ich möchte Sie lediglich freundlich bitten zu prüfen, ob es möglich wäre, die Lautstärke des Weckers zu reduzieren oder eine andere Lösung zu finden (z. B. ein anderes Wecksignal oder ein Gerät ohne Vibration).
Ich wäre Ihnen sehr dankbar für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme, da ausreichender Schlaf für mich sehr wichtig ist.
Vielen Dank im Voraus.