Vier Studenten der Universität Sydney waren so gut in Organischer Chemie, dass sie alle ihre Tests, Klausuren und Praktika bisher in diesem Semester mit der Bestnote bestanden haben.
Sie waren sich so sicher, die Abschluss-
-prüfung zu schaffen, so dass sie sich entschlossen, das Wochenende vor der Prüfung nach Canberra zu fahren, wo einige Freunde eine Party schmissen. Sie amüsierten sich gut. Nach heftigem Feiern verschliefen sie den ganzen Sonntag und schafften es nicht vor Montag morgen – dem Tag der Prüfung – wieder zurück nach Sydney.
Sie entschlossen sich, nicht zur Prüfung zu gehen, sondern dem Professor nach der Prüfung zu erzählen, warum sie nicht kommen konnten. Die vier Studenten erklärten ihm, sie hätten in Canberra ein wenig in den Archiven der Australian National University geforscht und geplant gehabt, früh genug zurück zu sein, aber sie hätten einen Platten gehabt auf dem Rückweg und keinen Wagenheber dabei und es hätte ewig gedauert, bis ihnen jemand geholfen hätte. Deswegen seien sie erst jetzt angekommen! Der Professor dachte darüber nach und erlaubte ihnen dann, die Abschlussprüfung am nächsten Tag nachzuholen.
Die Studenten waren unheimlich
erleichtert und froh. Sie lernten die ganze Nacht durch, und am nächsten Tag kamen sie pünktlich zum ausgemachten Zeitpunkt zum Professor.
Dieser setzte jeden Studenten in einen anderen Raum, gab ihnen die Aufgaben und sagte ihnen, sie sollten anfangen.
Die 1. Aufgabe brachte fünf Punkte. Es war etwas Einfaches über eine Radikal-
-Reaktion. “Cool”, dachten alle vier Studenten in ihren separaten Räumen, “das wird eine leichte Prüfung.”
Jeder von ihnen schrieb die Lösung der 1. Aufgabe hin und drehte das Blatt um: “2. Aufgabe 95 Punkte: Welcher Reifen war platt?”
Sitzen zwei Rentner an einem Sommertag auf einer Bank, und beobachten während ihres Gespräches eines Surf-Anfänger auf dem nicht weit entfernten See.
Immer wieder fällt der Surfer ins Wasser, zieht sich wieder auf das Brett und zieht anschließend wieder das Segel hoch.
Die zwei Rentner beobachten interessiert das sich ihnen bietende Schauspiel.
Der Surfer fällt wieder runter, dieses Mal jedoch so unglücklich, dass ihn der Segelmast genau am Kopf trifft und er untergeht.
Die Beiden auf der Bank haben das auch registriert und sprinten sofort ans Ufer, springen hektisch in ein Ruderboot, um dem Unglücklichen zu helfen.
Der Eine, endlich an der Unglücksstelle angekommen, hüpft sofort in das Wasser, zieht den langsam untergehenden Körper wieder an die Oberfläche zurück, und gemeinsam schaffen sie ihn schwer atmend in das Ruderboot.
Der Zweite im Boot beginnt natürlich wie selbstverständlich mit der Mund-zu-
-Mund-Beatmung und stockt plötzlich:
„Sag mal, Georg, der hier riecht so komisch, da stimmt doch was nicht.“
Darauf Georg aus dem Wasser heraus:
„Ja, jetzt merk ich’s auch: der hier hat ja noch Schlittschuhe an!“